Umgehungsstraße B51

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Die Planung ist abgeschlossen

Die B 51 Ortsumgehung Meschenich stellt die nördliche Fortführung der A 553 einschließlich deren Verknüpfung mit der L 150 dar. Die neue Ortsumgehung wird wesentlich zu einer Entlastung der heutigen stark vom Durchgangsverkehr frequentierten Ortsdurchfahrt in Köln-Meschenich beitragen. Das Planfeststellungsverfahren wurde im April 2010 eingeleitet. Mehrere Einwendungen gegen die Planung wurden durch sogenannte Deckblattverfahren in der abschließenden Planung berücksichtigt. Gegen den Planfeststellungsbeschluss vom 02.02.2018 wurden keine Klagen erhoben; er ist somit jetzt bestandskräftig. Für die 3,1 km lange Neubaustrecke mit drei Fahrstreifen sind im Bundesverkehrswegeplan 22,4 Millionen Euro veranschlagt.

(Quelle: Website der Landesregierung NRW)

Feierlicher Spatenstich

Pressemitteilung von Straßen NRW: 24.01.2020

B51: Feierlicher Spatenstich für den Bau der Ortsumgehung Köln-Meschenich

Köln/Euskirchen (straßen.nrw). Eine deutliche Entlastung für die Bürgerinnen und Bürger von Köln-Meschenich sowie eine bessere Anbindung der Gewerbe- und Industrieregion an die umliegenden Autobahnen – diese Ziele soll der Bau der Ortsumgehung Köln-Meschenich erfüllen. NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst, Gerhard Rühmkorf, Ministerialdirigent im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, und Straßen.NRW-Regionalleiter Christoph Jansen haben am Freitag, 24. Januar, den feierlichen 1. Spatenstich für den Bau der B51 vorgenommen.

15.000 Fahrzeuge weniger im Ortskern

Die Zahlen sprechen für sich: Nicht mehr 20.000 Fahrzeuge wie für 2025 prognostiziert, sondern nur noch 5000 Fahrzeuge werden durch den Ortskern des Vorortes im Kölner Süden rollen, wenn die Ortsumgehung fertiggestellt ist. „Das ist eine enorme Entlastung für die Bürgerinnen und Bürger“, sagte NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst. „Wir sorgen für bessere Luft und mehr Verkehrssicherheit. Das steigert die Lebensqualität für die Menschen in Meschenich.“ Aber auch für Wirtschaft und Pendler bringt die 3,3 Kilometer lange Neubaustrecke Vorteile. Industrie und Logistikzentren werden besser an die überregionalen Fernstraßen angeschlossen. Der Verkehrsfluss und damit die Verkehrssicherheit werden verbessert.

Neue Brutgebiete für Feldlerche geschaffen

Mit einer frühen Beteiligung hat Straßen.NRW zahlreiche Anregungen der Bürgerinnen und Bürger in die Planung einfließen lassen. Im Rahmen eines Flurbereinigungsverfahrens wurden die Belange der Landwirtschaft berücksichtigt. Und auch die Eingriffe in die Natur werden ausgeglichen. Allein neun Durchlässe für Amphibien werden gebaut, dazu kommen 4,3 Kilometer Leiteinrichtungen, die die Tiere zu den Durchlässen führen. Hauptnutzer werden die Kreuz- und Wechselkröten sein, die in der Region ihre Laichgewässer haben. „Straßenbau ist immer ein Eingriff in die ökologische Struktur, für den wir aber Ausgleich schaffen – mit der Gestaltung von Ausgleichsflächen aber auch mit der naturnahen Gestaltung des Straßenbegleitraumes“, sagte Straßen.NRW-Regionalleiter Christoph Jansen. So werden 180 Bäume entlang der Trasse gepflanzt, 2,4 Hektar Gehölzflächen angelegt sowie unter anderem 15 Hektar Landschaftsrasen eingesät. Neben den Amphibien ist es unter anderem die Feldlerche, die die Planer in den Blick genommen haben. Für sie wurden schon im vergangenen Jahr neue Brutreviere geschaffen.

Knapp 39 Millionen Euro investieren Bund und Land in den Neubau der B51. Sechs Brückenbauwerke müssen erstellt werden, die Fahrbahn wird mit einem lärmreduzierenden Asphalt ausgestattet. Die Ortsumgehung Köln-Meschenich soll Ende 2023 fertiggestellt werden.

(Quelle: Straßen NRW - Pressemeldungen)

Die Veranstaltung in Bildern

Das Quarterismanagement Meschenich hatte  die Kitas dazu aufgerufen, an der EInladung zum Spatenstich zu folgen. Der Bau der Umgehungsstraße wird direkte Auswirkungen auf das Aufwachsen der Kinder in Meschenich haben. Die städtische Kita Am Hilgerskreuz, das Familienzentrum der katholischen Kita St. Blasius und das Familienzentrum der Diakonie Am Kölnberg kamen, um den Feierlichkeiten beizuwohen. Selbst den Sand schippen durften die Kleinen zwar nicht, aber als Dank erhielten alle Einrichtungen einen der offiziellen Spaten von Verkehrsminnister Hendrik Wüst.

Die Kita Am Hilgerskreuz hat diesen bereits im Eingang aufgehängt.

Was bedeutet die Umgehungsstraße nun für Meschenich?

Wer profitiert?

Welche Bedenken gibt es?

Gerade dürfen wir erleben, wie es sein kann, wenn nur ein reduzierter Autoverkehr durch Meschenich fließt. Die Schließungen von Geschäften, Betrieben und Betreuungs- sowie Bildungseineinrichtung, Home-Office - was das für den Pendlerverkehr bedeutet, wird gerade sichtbar.

Es wird ruhig in Meschenich. Der Stadtteil erhält seinen Orts-Kern zurück.

Was machen wir da heraus?

Wie wird Meschenich in drei-vier Jahren im Idealfall aussehen?

Die Planungen gehen bereits weiter. Erste Linienführungen für die Fortführung der Umgehungsstraße bis zur Anschlusstelle Köln-Eifeltor finden Sie hier.